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Stephan König „Dreamscapes“ – musikalische Traumlandschaften für Jazz-Trio und Orchester (Uraufführung)
Auftragswerk des Akademischen Orchesters Leipzig

29.01.2018, Gewandhaus Leipzig, Großer Saal
Akademisches Orchester Leipzig, Chefdirigent: Dr. Horst Förster, Dirigent: Damian Ibn Salem
Stephan König, Klavier / Thomas Stahr, Bass / Dominique „Gaga“ Ehlert, Schlagzeug

Programmheft-Text zu dem „Dreamscapes“:„Eine Komposition, die Brücken schlägt: von einem klassischen Sinfonieorchester zu einem Jazz-Trio, von der E- zur U-Musik. Die auskomponierten Passagen des Sinfonieorchesters wechseln sich ab mit improvisierten Passagen des Jazz-Trios – am spannendsten wird es, wenn beides zusammen erklingt. Dabei werden neben der klanglichen Farbigkeit der Traumlandschaften auch Rhythmus, Metrum und Groove eine wichtige Rolle spielen. Musikalische Traumlandschaften – poetisch, geheimnisvoll, jazzig beschwingt – schlagen auch die Brücke von der Realität zum Traum (und zurück).“„Dreamscapes“ ist das zweite Auftragswerk, welches ich für das Akademische Orchester Leipzig geschrieben habe – 2001 war die Uraufführung meiner „Boundless Music – Konzert für Jazz-Trio und Orchester“, diese haben wir dann 2005 und 2015 dort wiederaufgeführt. Stephan König

Leipziger Volkszeitung, 31.01.2018, Roland H. Dippel: Für das im Auftrag des Akademischen Orchesters entstandene Opus „Dreamscapes – Musikalische Traumlandschaften“ übernimmt der Komponist Stephan König (Jahrgang 1963) vom Flügel aus selbst die musikalische Leitung. Erlesen, ja filigran wandelt sich der improvisationsartige Beginn. Der Klangkörper steuert erdige Akkorde bei und man spürt etwas Arvo Pärt. Doch mit dem zwischen E-Gitarre und Kontrabass wechselnden Thomas Stahr, dazu mit dem ebenfalls kurzfristig eingesprungenen Dominique „Gaga“ Ehlert an den Drums werden die musikalischen Erfindungen luftiger und gipfeln in einem knisternden Solo Königs. Man jubelt ihm zu wie einem vertrauten Freund, der er ja ist. Immerhin wurde seine „Boundless Music“ in den letzten fünfzehn Jahren so etwas wie das wichtigste Gegenwartsstück im Repertoire des Akademischen Orchesters.



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