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Postkarte LUCID DREAMS





SOLARIS

16.10.2015, 19:30 Uhr
Hochschule für Musik und Theater Leipzig
, Großer Saal
Grassistr. 8, 04107 Leipzig, www.hmt-leipzig.de
Karten zu 7,50 €, erm. 5,50 €, HMT-Studierende 2,50 €
an der Abendkasse (1 Stunde vor Beginn)
oder telefonische Reservierung Mo-Fr 13-15 Uhr: 0341-2144-615

LeipJAZZig-Orkester
Kammerorchester 'artentfaltung'
Leitung / Klavier: Stephan König

Programm
"Die Planeten - the jazz-version"
- Gustav Holst (1914) / Stephan König (2014)
"SOLARIS - a jazz-symphonic poem"
- Stephan König (2015), Uraufführung

LeipJAZZig-Orkester
Thomas Prokein (vl)
Fermín Villanueva (vc)
Frank Nowicky (fl, alt-sax, ten-sax, cl)
Michael Arnold (ten-sax, alt-sax, sopr-sax, cl)
Henning Plankl (alt-sax, bar-sax, cl, bass-cl)
Michael Breitenbach (sopr-sax, alt-sax)
Frank Bartsch (trp)
Alvaro Artunedo (hrn)
Natascha Zickerick (tba)
Frank Kaiser (e-git)
Kay Kalytta (vib, perc)
Stephan "Grete" Weiser (bg)
Dominique "Gaga" Ehlert (dr)
Stephan König (ld, p)

Leipziger Kammerorchester 'artentfaltung'
Kerstin Friese, Konzertmeisterin
Cornelia Hartmann, 1. Violine
Anna Maria Kronfeld, 1. Violine
Adrienn
Blahunka, 1. Violine
Thomas Krause, 2. Violine
Kristin Hampel, 2. Violine
Aisel Esslinger, 2. Violine
Matthias Schäfer, Viola
Juraj Migas, Viola
Roland Schaetz, Violoncello
Antje Nürnberger, Violoncello
Norbert Stark, Kontrabass
Annett Müller, Flöte
Anna Theresa Merz, Oboe
Jürgen Roßberg, Fagott
Jochen Pleß, Horn

Die Orchestersuite The Planets (Die Planeten) des englischen Komponisten Gustav Holst (1874 in Cheltenham - 1934 in London) besteht aus sieben Sätzen, jeder Satz trägt den Namen eines Planeten unseres Sonnensystems beziehungsweise der römischen Gottheit, nach der der Planet benannt ist.
1. Mars, der Kriegsbringer; 2. Venus, die Friedensbringerin; 3. Merkur, der geflügelte Bote; 4. Jupiter, der Bringer der Fröhlichkeit; 5. Saturn, der Bringer des Alters; 6. Uranus, der Magier; 7. Neptun, der Mystiker
Die jazz-version von Stephan König integriert improvisatorische und jazzige Elemente und wurde 2014 in Leipzig uraufgeführt.


Solaris ist ein philosophischer Science-Fiction-Roman des polnischen Autors Stanisław Lem aus dem Jahr 1961. Er gilt als ein Meisterwerk des Genres, wurde dreimal verfilmt und oft für die Bühne adaptiert.
Roman-Handlung: Der fiktive Planet Solaris ist fast vollständig von einer Art Ozean umgeben, der ständig bizarre und vielfarbige Ausformungen an seiner Oberfläche hervorbringt. Indizien deuten darauf hin, dass der Ozean ein intelligentes Wesen ist, doch auch nach rund hundert Jahren intensiver Forschung ist die Menschheit dessen Verständnis kaum nähergekommen. In dieser Situation trifft der Psychologe Kris Kelvin auf der Solaris-Forschungsstation ein und findet eine psychisch labile Mannschaft vor. Anscheinend sind zudem weitere, fremde Personen auf der Station anwesend. Nach anfänglicher Verwirrung findet Kelvin heraus, dass der Ozean begonnen hat, aus Erinnerungsspuren der Forscher scheinbar lebende, täuschend echte Menschen zu rekonstruieren und auf der Station erscheinen zu lassen. Dabei wählt er anscheinend Erinnerungen aus, die mit tiefen Schuldgefühlen verknüpft sind. Kelvin sieht sich bald seiner vor vielen Jahren verstorbenen Freundin Harey gegenüber, an deren Suizid er sich mitschuldig fühlt. Diese erkennt bald, dass sie nicht die originale Harey ist und beginnt, gegen Kelvins Willen, mit den beiden anderen Forschern an einer Methode zum Verschwindenlassen der Nachbildungen zu arbeiten, was schließlich gelingt. (wikipedia-Zitat)
SOLARIS - a jazz-symphonic poem von Stephan König ist keine Vertonung der Roman-Handlung, sondern spürt musikalisch den emotionalen und philosophischen Fragen nach, die im Roman erlebbar sind. Musik als die 'Sprache des Unterbewußtseins' ist nahe bei der Roman Idee, daß der Ozean auf Solaris vergangene Personen und Erinnerungen aus dem Unterbewußtsein materialisiert und die Menschen der Station damit konfrontiert.


Leipziger Kammerorchester 'artentfaltung' - ein Kammerorchester mit Alleinstellungsmerkmal. Seit dem Jahr 2007 macht es deutschlandweit wie auch international mit außergewöhnlichen Programmen Musikbegeisterte auf sich aufmerksam. Ernsthafte geistig-künstlerische Auseinandersetzung und beste Unterhaltung stehen ohne Widerspruch in den Programmen beieinander. Sonderkonzerte beim MDR, Konzertreisen durch Mittelamerika und Auftritte bei Musikfestivals belegen das große öffentliche Interesse. Die Musiker begeben sich auf eine musikalische Entdeckungsreise, die die Mauern weithin begrenzter Hörgewohnheiten entschieden hinter sich lassen. (Hans-Georg Pachmann)

Das LeipJAZZig-Orkester (gegründet 1998) zählt heute zu den originellsten Großformationen der europäischen Jazzszene. Mit dem LeipJAZZig-Orkester ist es dem Pianisten und Bandleader Stephan König gelungen, die kreativen Energien der Leipziger Jazzszene zu fokussieren und zu potenzieren. Im Unterschied zu den herkömmlichen Big Bands des Jazz handelt es sich bei diesem Klangkörper um ein Orchester von Solisten. Im Spannungsfeld von Komposition und strukturierten Freiräumen für Improvisation läuft die Band zur Hochform auf, weil sich alle in ihr musikalisch wiederfinden. Kein Zweifel, seit ihren ersten Auftritten im Jahre 1998 zählt die Großformation zu den Kultbands... (Dr. Bert Noglik)


Stephan König: "Seit ca. 100 Jahren entwickelt sich die europäische Musik in zwei Richtungen - die sogenannten Bereiche der "E"- und "U"-Musik. Die haben sich nun schon soweit voneinander entfernt, daß man über den Abgrund bereits Brücken schlagen muß, um 'rüber zu kommen ("crossover"). Mich interessiert aber nicht diese Brücke - sondern der Weg unten im Tal - das, was die beiden Bereiche wirklich verbindet."





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