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Kammerorchester 'artentfaltung'

Leipziger Kammerorchester >artentfaltung< Leitung: Stephan König
...lebendige Musik...

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INFO


Leipziger Kammerorchester 'artentfaltung' - gegründet im März 2007 von:
Stephan König, künstlerische Leitung und Norbert Stark, organisatorische Leitung.

Künstlerischer Grundgedanke sind qualitativ hochwertige Aufführungen von lebendiger Musik. Hauptaugenmerk liegt auf Kompositionen, die sich bewußt den Schubladen "U"- und "E"-Musik entziehen wollen und die deshalb auch seltener im Repertoire anderer Kammerorchester (mit einseitigerer Ausrichtung) zu finden sind. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf zeitgenössischen lateinamerikanischen Kompositionen - dies wird insbesondere durch die intensiven Verbindungen des Gebrüder Stark Musikverlages zu dortigen Komponisten ermöglicht und gefördert.



Stephan König: "Seit ca. 100 Jahren entwickelt sich die europäische Musik in zwei Richtungen - die sogenannten Bereiche der "E"- und "U"-Musik. Die haben sich nun schon soweit voneinander entfernt, daß man über den Abgrund bereits Brücken schlagen muß, um 'rüber zu kommen ("Crossover"). Mich interessiert aber nicht diese Brücke - sondern der Weg unten im Tal - das, was die beiden Bereiche wirklich verbindet."


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BESETZUNG

Konzertmeisterin (alt.) Kerstin Friese (Freischaffend)
Konzertmeisterin (alt.) Dietlind von Poblozki
(Staatskapelle Halle)
1. Violine Yumiko Tsubaki-Kahn (Freischaffend)
1. Violine Libor Kaltofen
(Freischaffend)
1. Violine Martina Pachmann
(MDR-Sinfonieorchester)
2. Violine Thomas Krause
(Freischaffend)
2. Violine Edwin Ilg
(Gewandhaus Leipzig)
2. Violine Frank Endres
(Musikalische Komödie Leipzig)
2. Violine Dietrich Hagel
(MDR-Sinfonieorchester)
Viola Stefan Czernetzki
(Musikalische Komödie Leipzig)
Viola Daniel Gaidos
(Freischaffend)
Violoncello Andrea Lászlo-Schwiertz
(Musikalische Komödie)
Violoncello Christiane Lauer
(Musikalische Komödie Leipzig)
Kontrabass Norbert Stark
(Musikalische Komödie Leipzig)
Flöte Katharin Böhm
(Westsächsisches Symphonieorchester)
Flöte (alt.) Lydia Brunn
(Absolventin HMT Leipzig)
Oboe Jürgen Dietze
(MDR-Sinfonieorchester)
Oboe (alt.) Uwe Kleinsorge
(Gewandhaus Leipzig)
Klarinette Henning Plankl
(Freischaffend)
Fagott Jürgen Roßberg
(Musikalische Komödie Leipzig)
Horn Daniel Costello
(Anhaltische Philharmonie Dessau)
Percussion René Scipio
(Musikalische Komödie Leipzig)

Gastsolisten:
Horn Arturo Pantaleon
(Freischaffend)
Viola Matthias Weise
(Gewandhaus Leipzig)
Saxophon Michael Arnold
(Freischaffend)
Percussion Peter Kuhnsch
(Freischaffend)
Jazz-Bass Thomas Stahr
(Gewandhaus Leipzig)
Mezzosopran Kathrin Göring
(Oper Leipzig)

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KONZERT-ARCHIV

07/2006 - Konzertreise Guatemala/Honduras
30.06.07, Alte Börse Leipzig
08.07.07, Kirche Panitzsch
(+ Ausstellungseröffnung Christl Maria Göthner "IM FLUSS")
03.02.08, Alte Börse Leipzig ("K2") - Teil 2 der Aufführungen "K3 - Stephan König - die drei Klavierkonzerte"
20.09.08, Alte Börse Leipzig ("FIESTA LATINA - vom Tango zum Jazz und zurück")
21.09.08, Kirche Panitzsch ("FIESTA LATINA - vom Tango zum Jazz und zurück")
24.05.09, Garten am Mendelssohn-Haus Leipzig (+ Ausstellungseröffnung Christl Maria Göthner "In Mendelssohns Garten")
27.06.09, StelzenFestspiele bei Reuth
"FIESTA LATINA - vom Tango zum Jazz und zurück...", Gäste: Música Maya AJ (Guatemala)
27.06.09, StelzenFestspiele bei Reuth Filmmusik von Paul Hindemith zum Film "Im Kampf mit dem Berge" (1921, Arnold Fanck)
28.06.09, Parkbühne Bretschneiderpark Leipzig "FIESTA LATINA - vom Tango zum Jazz und zurück"+ Música Maya AJ (Guatemala)
04.07.09, Alte Handelsbörse Leipzig "FIESTA LATINA - vom Tango zum Jazz und zurück...", Gäste: Música Maya AJ (Guatemala)
05.07.09, Kirche Panitzsch "FIESTA LATINA - vom Tango zum Jazz und zurück...", Gäste: Música Maya AJ (Guatemala)
14.09.10, Grimma, Festsaal Gymnasium St. Augustin "Von Mendelssohn bis Chick Corea"
09.10.10, Kirche Panitzsch "Von Mendelssohn bis Chick Corea - Kammerorchester und Jazz-Solisten"
10.10.10, Leipzig, Alte Handelsbörse
"Von Mendelssohn bis Chick Corea - Kammerorchester und Jazz-Solisten"
04.02.11, MDR-Studio am Augustusplatz Leipzig 'reiheins'
"FIESTA LATINA - Lateinamerikanische Musik von Tango bis Latin-Jazz"
18.09.11, Alte Handelsbörse Leipzig "BLUE NOTES" Jeff Beal: "Concerto for Jazz Bass and Orchestra" (EA), Solist: Thomas Stahr
01.06.12, MDR-Studio Augustusplatz Leipzig, Rahmenprogramm der MDR-Reiheins "Reise" Songs of Travel, Kathrin Göring, Mezzosopran
14.09.12, Grimma, St. Augustin, Aula: Konzert zur Flügel-Weihe (Bach Concerto Dm BWV1052)
29.06.13, Stelzenfestspiele bei Reuth: Musikvollmond - u.a. "Die Mondsüchtige" (Erwin Schulhoff)
03.10.13, Musikfest Schönburg "FIESTA LATINA - von Mendelssohn bis Latin-Jazz"
13.10.13, HMT Leipzig "LUCID DREAMS" Kammerorchester 'artentfaltung' & LeipJAZZig-Orkester
20.03.14, UT Connewitz Leipzig "LUCID DREAMS" Kammerorchester 'artentfaltung' & LeipJAZZig-Orkester
03.10.14, Musikfest Schönburger Herbst 2014
"Die Reise zum Mond" - Filmmusik zu
"Le voyage dans la lune" (1902) von Georges Méliès
16.10.15, HMT Leipzig, Großer Saal: "SOLARIS" LeipJAZZig-Orkester & Kammerorchester 'artentfaltung'
18.11.16, Leipzig, "Schille": Bob Mintzer "concertino for saxophone, strings & winds" / St. König “pulsar variations – Konzert für Klavier und Kammerorchester”

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VIDEOS


29.06.2013, 20 Uhr, Stelzenfestspiele bei Reuth: Musikvollmond
Stephan König "Die Reise zum Mond" Filmmusik live zum ersten Science-Fiction-Film "Le voyage dans la lune" (1902) von Georges Méliès
Stephan König "MoonSuite" - Jazzstandards zum Thema 'Mond' für Klavier und Kammerorchester
Erwin Schulhoff "Die Mondsüchtige" - Suite für Kammerorchester (Tanz: Sebastian Weber & Gesa Volland)



01.06.2012, 20 Uhr, MDR-Studio Augustusplatz Leipzig, Rahmenprogramm der MDR-Reiheins "Reise"
Songs of Travel - Das Kammerorchester >artentfaltung< spielt Musik vom "Unterwegssein":
Jorge Santos (*1974) Aventura Fantástica
Ralph Vaughan Williams (1872-1958) Songs of Travel, Liederzyklus nach Texten von Robert Louis Stevenson (1850-1894)
Bearbeitung für Kammerorchester: Stephan König, Solistin: Kathrin Göring, Mezzosopran (Oper Leipzig)
Stephan König (*1963) Die Reise zum Mond (Uraufführung)
Filmmusik live zum ersten Science-Fiction-Film Le voyage dans la lune (1902) von Georges Méliès (1861-1938)
Stephan König (*1963) Ballade für Kammerorchester op.159 (UA: 2006, Guatemala)



Programm "BLUE NOTES" (2011)
Jeff Beal (*1963): "Concerto for Jazz Bass and Orchestra", Solist: Thomas Stahr (Gewandhaus Leipzig); George Gershwin (1898-1937): "3 Préludes für Klavier" (Bearbeitung für Kammerorchester); Stephan König (*1963): "Ballade für Klavier und Kammerorchester" u.a.

   

Jeff Beal wurde 1963 in Hayward (Kalifornien) geboren. Er studierte Komposition und Trompete an der Eastman School of Music. Noch während seiner Studienzeit wurde er vom Jazz-Magazin "down beat" mit mehreren Preisen für seine Aufnahmen als Jazztrompeter, Komponist und Arrangeur ausgezeichnet.
Jeff Beals Debütalbum Liberation erschien 1987 bei "Island Records". Es folgten mehrere Film-Musiken (1989 "Cheap Shots", 2000 "Pollock"). Er erhielt den "Emmy Award" in der Kategorie "Herausragende Titelmusik" für die Serie "Monk" und zwei Mal in der Kategorie "Original Dramatic Score" für "Nightmares and Dreamscapes: Battleground" und "The Company". Jeff Beal hat folgende orchestrale Werke geschrieben: sein "Concerto for Jazz Bass and Orchestra" entstand für John Patitucci, der es auch auf CD einspielte. Für Dave Samuels schrieb er ein "Marimba Concerto". Sein "Klarinettenkonzert" wurde unter anderem von Eddie Daniels und von Paquito d'Rivera aufgeführt.



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REZENSIONEN

Leipziger Volkszeitung - Muldentalzeitung
18.09.2012
Augustiner feiern ihre Aula
Rekonstruktion nach zweijähriger Bauzeit abgeschlossen / Verein sponsert Blüthner-Flügel
Grimma. Nach zweijähriger Bauzeit erklingt wieder Musik in der Aula des Gymnasiums St. Augustin. Beim 9. Augustiner-Konzert unternahm das Kammerorchester "artentfaltung" eine musikalische Reise durch mehrere Jahrhunderte. Der Verein nutzte sein jährliches Stiftungsfest, um die Aula feierlich an den Schulträger, die Stadt Grimma, zu übergeben.
Namhafte Gäste und ein ausgewähltes erwartungsvoll gestimmtes Publikum besetzten am Wochenende die alte neue Aula bis auf den allerletzten Platz und lauschten gespannt dem Konzert mit Stephan König und dem Kammerorchester "artentfaltung" aus Leipzig.
Der König der Augustinerkonzerte konnte an diesem Abend den neuen Blüthner-Flügel weihen, den ebenfalls der Augustinerverein gesponsert hat. Das 2004 in der Blüthner-Manufaktur in Großpösna gebaute Instrument hatte bis kürzlich in der Alten Handelsbörse als Konzertflügel gedient.
Bereits 1990 hatte sich die Aula in denkbar schlechtem Zustand befunden. Damals waren sowohl Ausrichtung wie Mittel völlig offen gewesen. Jetzt hat mit der komplexen Rekonstruktion ein scheinbar endloser Weg sein Ziel erreicht. Der Vorstandsvorsitzende des Augustiner-Vereins, Klaus-Dieter Tschiche, bedankte sich bei den etwa 20 größtenteils einheimischen Firmen. Die genaue Summe der beträchtlichen Restaurierungskosten ließ er in der Schwebe.
(...) Passend zur spannenden Geschichte des Konzertraums trug der Abend den Titel "Musik vom Unterwegssein". Solo oder mit dem hervorragenden Orchester war König auf Tasten und Pedalen unterwegs und zeigte die Möglichkeiten des Konzertflügels. Gleichzeitig dirigierte er, so dass es auch eine Freude war, ihm zuzusehen. Von Altmeister Bachs Klassik spannte er den Bogen über Meditation, Latin Jazz und Konzerttango bis zur Air-Improvisation als zweiter Zugabe nach enthusiastischem Applaus. Unerwartet und humorvoll war Stephan Königs Musik zum Stummfilm "Die Reise zum Mond" von Georges Méliès (1902). Das kuriose Werk lief dank modernster technischer Ausstattung der Aula nebenbei auf der Leinwand. (...) Beate Bahnert

Leipziger Volkszeitung - Muldentalzeitung
17.09.2010
Augustinerkonzert Begeisterung: König kommt wieder
Grimma (bb). Zum dritten Augustinerkonzert hatte der vielseitige Künstler Stephan König sein Kammerorchester "Artentfaltung" mitgebracht. 15 Solisten, die ihre Individualität vervielfachen, beschrieb König, der auch an diesem Abend wieder am Flügel brillierte, das Ensemble. Für so viel Energie scheint die "Kammer", der gutbesuchte Kleine Festsaal des Gymnasiums, fast zu klein. Das empfand auch die 99-jährige Elise Oliva, die aus Ballendorf gekommen war, um ihren Namensvetter persönlich kennenzulernen: den jungen französischen Komponisten Patrice Oliva. Die Wurzeln der Olivas müssen in Spanien liegen. "Man kann mitträumen", sagte die älteste Konzertbesucherin nach dem ersten Teil des Konzerts versonnen. Der harmonische Einstieg mit Mendelssohn Bartholdys Oktett für Streicher Es-Dur op. 20, das König mit Bläsern vervollkommnete, wurde mit Olivas "Fantasie für Streicher" fortgeführt.
"Es ist selten, dass sich heute Komponisten trauen, in c- oder d-Moll und im 4/4-Takt zu schreiben", so König. "Aber unsere Grundlage ist nun mal die Harmonik." Patrice Oliva (geb. 1974) sprach, sichtlich selbst angerührt, vom Mut zu Gefühlen. Seine Worte vor dem Publikum wurden charmant von seiner Begleiterin Lisa Marie Paps übersetzt. Seine Musik, die hier erst zum zweiten Mal aufgeführt wurde, erinnerte an Mahler oder Grieg, gab in ihrer Tiefe und Trauer gleichzeitig Trost. Angesichts der herbstlichen Stimmung traf sie beim Publikum auf viel Empathie.
Eher einen bunten Boulevard assoziierte Bob Mintzers "Concertino for Saxophone, Strings and Winds". Dabei traten der junge Solist Michael Arnold und sein atmend-warmes Saxophon in sehr lebendiges Plaudern mit den Orchestersolisten. Nach der Pause kam es den Zuhörern gleich spanisch vor. Stephan König ließ sich vom Latin-Jazz und Chick Corea inspirieren, auch Drums kamen dazu.
Das Publikum freute sich bis zum brausenden Ende, wenn es Zitate, etwa aus "Carmen", wiedererkannte. Standing Ovations forderten zwei Zugaben heraus, nach einem Tango Nuevo das "Air" von Bach-König am Piano. Jedes Stück war eine Überraschung - Begeisterung beim Publikum und Freude bei den Musikern. König kommt wieder.
Bahnert


  

 

Sommer 2009: "Fiesta Latina - vom Tango zum Jazz und zurück..." - ein aussergewöhnliches Konzert, in welchem alle Facetten der lateinamerikanischen Musik - von Tango über Latin-Jazz bis zur Musik der Maya Indianer erklingen.

Stephan König: "Seit ca. 100 Jahren entwickelt sich die europäische Musik in zwei Richtungen - die sogenannten Bereiche der "E"- und "U"-Musik. Die haben sich nun schon soweit voneinander entfernt, daß man über den Abgrund bereits Brücken schlagen muss, um rüber zu kommen ("Crossover"). Mich interessiert aber nicht diese Brücke - sondern der Weg unten im Tal - das, was die beiden Bereiche wirklich verbindet."

Ganz im Sinne dieses Grundgedankens des Kammerorchesters "artenfaltung" haben wir uns für unser Erfolgsprogramm "Fiesta Latina" etwas ganz besonderes vorgenommen. In den geplanten Konzerten sollen Kompositionen im Mittelpunkt stehen, die in Ihrem Konzept die Entwicklung der Musik in Lateinamerika beleuchten. Es sollen natürlich auch populäre Musiken wie tangobeeinflusste Kompositionen dargeboten werden, es wird auch der Einfluss der lateinamerikanischen Musik auf das entwickelte Musikleben gezeigt, in Form von Latin-Jazz-Bearbeitungen von Stephan König. Besonders interessant dürfte aber der Einfluss der Indianischen Musik (hier der Maya-Indianer) auf die Musik in Lateinamerika sein.

Deshalb freuen wir uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der Gruppe "AJ" aus Guatemala, die auf Einladung des Goethe Institutes in Deutschland ist, um Ihre Musik zu präsentieren. Diese Gruppe von 3 Brüdern sind Nachfahren der Maya-Indianer und sie leben noch heute in dem kleinen Dorf San Juan de Comalapa relativ autark. In diesem Dorf werden die Traditionen der Mayas in Kleidung (leider nur noch bei den Frauen), Malerei und Musik gepflegt. Die Gruppe spielt bei ihren Auftritten in Guatemala auf originalen Instrumenten der Maya und versucht damit die Musik aus dieser Zeit nachzuempfinden. Die Tätigkeit der Gruppe erschöpft sich nicht in der bloßen Wiedergabe der Musik, sie malen Bilder und bauen Ihre Instrumente selber. Dabei kommen überwiegend Naturprodukte zum Einsatz.
Im Jahr 2008 flog unser Kammerorchester auf Einladung der Botschaften von Guatemala und Honduras zu Konzerten in diese beiden Länder und musizierten mit großem Erfolg gemeinsam mit der Gruppe "AJ". Dazu wurde von dem ebenfalls indianische Vorfahren besitzenden, aber in Berlin lebenden Komponisten Arturo Pantaleón eine Komposition geschaffen, in der Elemente der indianischen Musik verknüpft wurden mit unserer europäischen Musik. Dadurch wurde es möglich, nicht nur nebeneinander, sondern miteinander zu musizieren.
Bei der ansonsten permanent vorhandenen latenten Diskriminierung und Ignoranz der Grundrechte der Indianer halfen unsere Konzerte, die Kultur der Maya-Indianer in der Öffentlichkeit als gleichberechtigt darzustellen.
Dieses Konzept wollen wir nach vielen erfolgreichen Konzerten in Lateinamerika auch in Deutschland vorstellen.


Música Maya AJ
(Auf Einladung und mit Unterstützung durch das Goethe-Institut/Auswärtiges Amt in Deutschland)

Die aus San Juan Gomalapa (Guatemala) stammende Maya Musikgruppe "AJ" wurde im Jahr 2000 mit dem Ziel gegründet, die Musik der Maya und die Maya Sprache Kaqchikel zu retten, sowie die Kleidung der guatemaltekischen Maya Kultur einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
In dem Dorf "San Juan Comalapa" in 2400 m Höhe gelegen, leben 97 % Nachfahren der Maja Indianer. Die alte Sprache Kaqchikeles wird dort nach wie vor gesprochen und ist neben dem Spanisch die zweite Sprache. Comalapa hat eine große musikalische Tradition. Unter anderen wurde die guatemaltekische Nationalhymne vom Sohn des Musikschulleiters in der Mitte des 19. Jahrhunderts komponiert.

Ihre eigenen, selbst angefertigten Blas- und Percussions-Instrumente verschmelzen in ihren zeitgenössischen Kompositionen mit den Rhythmen ihrer überlieferten Maya Kultur. Für Ihre Verdienste um die Erhaltung der Kultur der Mayas wurde der Gruppe im Jahr 2008 ein "Premio artista del arte", der guatemaltekische Kulturpreis verliehen. Ihre Musik, Ihre Instrumente und Tänze präsentierten Sie, neben vielen Veranstaltungen in Mittelamerika, auch in Frankreich, den USA und Deutschland.

Der Name "AJ" bedeutet:
- Bambus, welches zum bauen Ihrer Instrumente benötigt wird
- Ist einer der 20 Tage im Kalender der Maya - Cholqij - welcher die Vereinigung und das Wachstum bedeutet, wenn du lebst
- Ein Zeichen des Glücks nach "Popol Vuh" (heiliges Buch der Maya)


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CDs

CD "K3 - Stephan König - die drei Klavierkonzerte"
K2: "Konzert für Klavier und Kammerorchester", Stephan König, Kammerorchester >artentfaltung<

/// K3 - INFO ///
/// zum Label ///


CD "Desde la frontera" Tango de Cámera, Music von Ezequiel Diz"
u.a.: "Tres Tangos" für Streichorchester und Klavier", Kammerorchester >artentfaltung<

/// zum Gebr. Stark Musikverlag ///




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